Bohrschablone zum Ausdrucken: Topfscharnier und Griff
Maße eingeben, ausdrucken, ausschneiden und an die Kante legen: Die Schablone zeigt Topfbohrung, Schraublöcher oder Griffbohrungen im Maßstab 1:1. So musst du an der Tür nichts mehr ausmessen.
Deine Schablone
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Im Druckdialog Skalierung 100 % oder „Tatsächliche Größe“ wählen, nicht „An Seite anpassen“. Danach das Kontrollmaß nachmessen: Es muss genau 100 mm lang sein.
Die Werte dazu: Scharnier-Rechner (Anzahl und Kröpfung) und Griffbohrungen.
So benutzt du die Schablone
Drucken und prüfen
Drucke auf normalem A4-Papier mit 100 % Skalierung. Miss das Kontrollmaß mit einem Lineal nach. Weicht es mehr als einen Millimeter ab, hat der Drucker skaliert. Dann im Druckdialog die Seitenanpassung abschalten. Für mehrere Türen lohnt es sich, die Schablone auf dünnen Karton zu kleben.
Topfscharnier bohren
Die Scharnierschablonen gehören auf die Innenseite der Tür. Leg die Tür mit der Front nach unten. Dabei wandert die Bandseite auf die andere Seite: Eine von vorne links angeschlagene Tür hat ihre Bänder von hinten gesehen rechts. Die Schablone berücksichtigt das bereits.
Schneide das Teil an der dicken Linie aus und lege es bündig an Türkante und Ober- oder Unterkante. Körne die Mitte des Topfs und die Schraublöcher mit einem Nagel oder Vorstecher an. Der Topf wird mit einem 35-mm-Forstnerbohrer 12 bis 13 mm tief gebohrt. Nimm dafür einen Tiefenanschlag oder eine Bohrständerführung, denn bei 16 mm Plattenstärke bleiben nur wenige Millimeter Material stehen.
Woher die Maße stammen
Die Topfmitte liegt bei Topfabstand K plus 17,5 mm (halber Topfdurchmesser) von der Türkante. Die meisten Topfscharniere haben das Bohrbild 45/9,5: Schraublöcher 45 mm auseinander und 9,5 mm hinter der Topfmitte. Manche Modelle nutzen 48/6, Einpressvarianten brauchen 8-mm-Dübellöcher an denselben Stellen. Die Anzahl der Scharniere richtet sich nach der Höhe; das Gewicht berücksichtigt der Scharnier-Rechner. Maßgeblich ist immer das Datenblatt deines Scharniers.
Griffbohrungen
Griffe werden von vorne gebohrt. Halte auf der Rückseite ein Restholz gegen, dann reißt die Kante beim Austritt nicht aus. Der Lochabstand ist der Abstand zwischen den beiden Gewindelöchern, nicht die Länge des Griffs. Übliche Werte sind 96, 128, 160 und 192 mm. Mehr zur Position der Griffe steht im Rechner Griffbohrungen.